Infos in Vorbereitung der Einwohnerversammlung am 19.11.

Walter 29. Oktober 2014 2
Infos in Vorbereitung der Einwohnerversammlung am 19.11.

Magdeburg erhält neue Unterkünfte für Asylbewerber –

Wohnungen in Buckau und in Olvenstedt gemietet/Bedarf steigt
  Quelle: www.magdeburg.de Ende Okt.2014

Die Landeshauptstadt Magdeburg unternimmt große Anstrengungen, um ihr Unterbringungskonzept für Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus dem Jahr 2013 auch unter den Bedingungen der deutlich zunehmenden Zahl Unterzubringender umzusetzen.
Die Aufnahmekapazität ist im Oktober 2014 an eine Grenze gelangt, die die Bereitstellung neuer Unterkünfte erfordert.
778 Personen sind derzeit in den Gemeinschaftsunterkünften und kommunal angemieteten Wohnungen untergebracht. Das ist bezogen auf die Gemeinschaftsunterkünfte eine Auslastung von mehr als 85 Prozent. Der Sozialbeigeordnete Hans-Werner Brüning stellte heute das Konzept der Stadtverwaltung vor, mit dem über das Stadtgebiet verteilt, durch Verträge mit Wohnungsunternehmen und anderen privaten Anbietern, Schritt für Schritt weitere Unterkunftsmöglichkeiten geschaffen werden.
„Ich habe dem Oberbürgermeister nunmehr vorgeschlagen, die Liegenschaft Sandbreite 13, 39122 Magdeburg zur Unterbringung von bis zu 74 Personen und Wohnungen im Bruno-Taut-Ring 89 bis 92, 39130 Magdeburg für bis zu 150 Personen anzumieten. Es handelt sich um leer stehende Gebäude, die für die Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern vorbereitet werden. Den entsprechenden Beschluss dazu hat Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper am 28. Oktober 2014 gefasst.“

In der Sandbreite werden Unterkünfte geschaffen, während in Olvenstedt leer stehende Wohnungen wieder bewohnbar gemacht werden. Die Mietverträge haben die Eigentümer und das Sozialdezernat für das Objekt Sandbreite und für 48 Wohnungen im Bruno-Taut-Ring unterzeichnet.

Kurzfristig wird die Verwaltung zusätzliches Personal für die Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern einsetzen, da es sich um Maßnahmen der Stufe 2 des Unterbringungskonzeptes handelt.

Der im Jahr 2013 durch den Stadtrat gefasste Beschluss sieht ein dreistufiges Unterbringungskonzept vor.

Die erste Stufe sieht die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften, d.h. sozialen Betreuungseinrichtungen, vor, die durch die Stadtverwaltung in Rothensee, Buckau und Westerhüsen betrieben werden.

Die zweite Stufe des Unterbringungskonzepts umfasst die Unterbringung von Bewohnerinnen und Bewohnern aus den Gemeinschaftsunterkünften in kommunal angemieteten Wohnungen. Auch hier erfolgt eine soziale Betreuung, doch geht es um eine höhere Selbständigkeit der Bewohner der Wohnungen. Im Kern geht es dabei um Familien, aber auch um freiwillig in Wohngemeinschaften lebenden Personen im gesamten Stadtgebiet. Schließlich sind alle Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit Aufenthaltsrecht oder Duldung in Deutschland in selbst gemieteten Wohnungen (Stufe 3 des Unterbringungskonzepts) unterzubringen.

Weitere im Jahr 2014 bereits beschlossene Maßnahmen sind:
• die Anmietung des Gebäudes Westring 34, 39110 Magdeburg für die Unterbringung von bis zu 130 Personen sowie
• die Anmietung von 51 Wohnungen in Magdeburg, die bereits erfolgt ist.
Der Sozialbeigeordnete erläuterte, dass die Wohnungen in Olvenstedt und in der Sandbreite durch Familien und weitere Personen bezogen werden, die bereits in den Gemeinschaftsunterkünften leben, über erforderliche Sprachkenntnisse verfügen und sich selbständig in der Stadt orientieren und bewegen können. Gewährleistet werden auch weiterhin alle kommunalen bzw. staatlichen Leistungen wie die Angebote der Kinderbetreuung, der Besuch von Schulen, die gesundheitliche und soziale Betreuung u.a.m.

Speziell in Olvenstedt wird die Verwaltung im November mit den Einwohnerinnen und Einwohnern über die Perspektiven des Stadtteils ins Gespräch kommen. Vorgesehen sind dafür die Beratungen der AG Gemeinwesenarbeit und Einwohnerversammlungen.

2 Kommentare »

  1. Wöhlert 10. November 2014 at 00:10 - Reply

    Können an dieser Versammlung alle teilnehmen !!

    • Walter 10. November 2014 at 15:34 - Reply

      Alle Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen!
      Walter Richmann

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